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Allgemein

Neue Kontoverbindung ab 01. Juli 2017

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Ziegen und Ziegenböcke der 1. Generation im Projekt Nyakwaka

Ziegenbock Peter

Ziegenbock Peter

Ziegenbock Kieser

Ziegenbock Kieser

Heidi Solingen

Heidi Solingen

Ziege Schnucki

Ziege Schnucki

Ziege Roswitha

Ziege Roswitha

Ziege Linette

Ziege Linette

Ziege Inge

Ziege Inge

Ziege Heidi

Ziege Heidi aus Berlin

Ziege Gabriela

Ziege Gabriela

Patensohn Michael mit Ziege Flopeda

Patensohn Michael mit Ziege Flopeda

Ziege Melvine

Ziege Melvine

Ziegen für die Frauen von Nyakwaka

Während ihres Aufenthaltes in Kenia 2017 reisten die beiden Vereinsmitglieder Karin und Dieter auch in das Dorf Nyakwaka. Sie starteten das Ziegenprojekt für die Frauen in Nyakwaka, indem sie den Kauf von Ziegen und Ziegenböcken organisierten.

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Herzlich Willkommen Juliet Mwandodo Kitsao im Kreis unserer Patenkinder!

Juliet wird seit dem 1. Januar 2017 von unserem Verein unterstützt!090 (2) (FILEminimizer)

Sie wurde am 27.06.2000 in Kenia im Gebiet von Kaloleni geboren und wuchs ohne Eltern auf.

Ihre Großeltern kümmerten sich seither um sie. Ermöglichten ihr den Besuch einer Grundschule und Dank ihres sehr guten Grundschulabschlusses nach der 8. Klasse, erhielt sie die Chance auf den Besuch einer Oberschule.

Doch die hohen Gebühren dafür konnten die Großeltern nur mit Hilfe von Krediten bezahlen. Deren Rückzahlung erwies sich mit einer Rente des Großvaters von lediglich 30,-€  schier unmöglich. Juliet absolvierte die ersten zwei Schuljahre an der Oberschule mit sehr guten Ergebnissen.

Als sie mit unserem Verein in Kontakt kam, war die Situation sehr dramatisch. Kein Mensch konnte für sie das Schulgeld aufbringen. Oder gar einen Kredit aufnehmen und  ihr so die letzten zwei Jahre bis zum Abitur finanzieren. Sie hatte keinen Platz, wohin sie hätte gehen können. Keine Aussicht auf irgendeine Ausbildung und das übermächtige Gefühl, allen nur zur Last zu fallen und überflüssiger Balast zu sein.

Aber mit unserer Hilfe lernt Juliet nun weiter in der ihr vertrauten Schule, der Kombeni Girls High School und zählt dort zu den besten Schülerinnen! Es handelt sich um eine der landesweit besten Oberschulen Kenias. Der Schulleiter wurde sogar 2015 vom Staatspräsidenten für seine Schule geehrt.

085 (FILEminimizer) Seitdem wir Juliet unterstützen, ist das Lächeln in ihr Gesicht zurück gekehrt. Sie lernt sehr fleißig und fokussiert. Wir erhalten jedes ihrer Zeugnisse direkt am Tag der Zeugnisausgabe und sind sehr stolz auf unser fleißiges Patenmädchen Juliet!

Dieses Foto zeigt Juliet bei der Einkleidung mit ihrer aktuellen Schuluniform.

Sponsorenlauf am Europäischen Gymnasium Bertha-von-Suttner

Am 23. September 2016 findet ein Sponsorenlauf für alle Schülerinnen und Schüler des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner statt. Ein Drittel der erlaufenen Gelder werden von der Schule an den gemeinnützigen Verein Lively Sunrise e.V. gespendet, um die Projekte des Vereins zu unterstützen! Lively Sunrise e.V. setzt sich für Entwicklungshilfe in Kenia unter dem Motto “Hilfe zur Selbsthilfe” ein . Unter anderem erhalten sieben Patenkinder die Möglichkeit regelmäßig eine Schule zu besuchen und die vier Patenmütter werden aktiv im Alltag unterstützt! Außerdem unterstützt der Verein den Aufbau einer Ziegenzucht, damit 10 Frauen aus dem Ort Nguuni nicht mehr über die Mülldeponien ziehen müssen, sondern auf legalem Weg ihren Lebensunterhalt verdienen. Diese Frauen haben sich offiziell registrieren lassen und sind gemeinsam verantwortlich das Ziegenzuchtprojekt zu betreiben. Durch die Spende neuer Ziegen unterstützen wir als Verein, das Wachstum des Projektes. Die Kinder der Schule in Nguuni erhalten durch unsere Unterstützung Bildung und eine tägliche warme Mahlzeit. Als nächstes größeres Ziel steht der Erwerb einer Sonnenblumenölpresse für die Frauen in Nyakwaka auf der Agenda unseres Vereins!

Impressionen von unserer Reise im April 2016

Eines unserer Hauptprojekte der Osterreise 2016 war:   Der erste Augencheck bei einem Optiker für alle Patenkinder und Pateneltern!

Gründonnerstag, ein ganz spannender Tag für all unsere Patenkinder und deren Mütter! Wir besuchten gemeinsam einen Optiker, der die Augen aller 7 Patenkinder und ihrer Mütter überprüfte!

Vor dem 1. Besuch beim Optiker!         besuch-beim-optiker-mit-allen-mombasapatenmuettern-und-kindern-fileminimizer   

 Ganz besonders Fresia, Felister, Solomon, Michael und Jedline waren aufgeregt, denn noch nie zuvor weilten sie bei einem Augenoptiker!

Mit großen Augen, plötzlich kaum noch miteinander plaudernd, saßen sie, die Auslagen mit unzähligen Brillengestellen bestaunend, nun da und warteten geduldig. Dieser riesige Untersuchungsraum, die vielen unbekannten Apparaturen und dann dieser monströse Behandlungsstuhl mit all den unbekannten Geräten für die Bestimmung der Sehfähigkeit!

die-erste-augenuntersuchung-fileminimizer    042-fileminimizerNachdem wir, gemeinsam mit dem Optiker, deren Funktionen erklärt hatten, entwich merklich die Anspannung, vor allem bei den zwei kleinsten Mädchen!

Toni konnte es kaum erwarten, schlich neugierig um die Auslagen und blickte verstohlen hinter den Vorhang,wo Melvin als ältestes Patenkind und mutigste von den sieben Kindern, sich als Erste der Untersuchung stellte.

Als die Augenuntersuchungen bei den Kindern erfolgreich abgeschlossen waren,   gab es zur Belohnung Eiscreme für alle! Schließlich stand noch die Augenüberprüfung unserer Patenmütter an, diese gestaltete sich weit weniger spektakulär, denn sie benötigten weit weniger Zuspruch und Erklärungen!

Das Ergebnis der Augenprüfung: alle Erwachsenen und alle großen Kinder benötigen eine Brille! Zum Glück brauchen Fresia, Felister und Toni noch keine Sehhilfe!

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Drei Tage später, es war wirklich Ostermontag, konnten die Brillen abgeholt werden!

Die glücklichen Augen aller „Neubrillenträger“ über die zurück gewonnene Sehfähigkeit sprachen Bände! Fröhlich und total dankbar, endlich mit einer Brille wieder besser sehen zu können!

Wir danken allen Unterstützern und Spendern für ihre Hilfe! Nur so ist es uns gemeinsam gelungen, dieses großartige Projekt Wirklichkeit werden lassen!

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Emine Istek in Kenia – Eindrücke von ihrem Aufenthalt

Empfang von Emine im DorfEmine und Gastmutter LinetEmines Geburtstagsparty im Dorf nur selber kochen macht wirklich Spaßdie Duschedie unmittelbare Nachbarschaft - Getreidemühle im Hintergrundder nächste Ortauf Erkundungstour durch das Dorf mit Melvineneugierige Kinder am Tag der Ankunft im Dorfam Grenzfluss nach Ugandaohne Visum nach Uganda, kein Problem, denn es war nur ein Bootsfahrt von wenigen Minutenam Viktoriaseegeschäftiges Treiben am ViktoriaseeDer frische Fisch wird für den Transport verladenFischer und Fisch Käufer am Viktoriasee Emine probiert den Brunnen im Dorf aus - er funktioniert noch immerEmine besichtigt die Getreidemühle in Nyakwakaweit weg vom Stress Europasnur die Frauen haben immer etwas zu tun, damit das Essen auf den Tisch kommtentspanntes Dorfleben der JugendlichenAndrang in der Getreidemühle im DorfMatatu - MinibustaxiEmine und Linet im Matatu auf dem Weg nach Busiafestlich gekleidet zum Sonntagsausflug - Emine mit Frauen des Dorfes

Unsere erste Volontärin im Einsatz für Lively Sunrise e.V. – ihr Bericht

Kenia – von meinem Abenteuer zum Alltag

 

Ich fliege nach Kenia!

Warum, fragt ihr euch sicherlich! Afrika war schon seit der Grundschule das Ziel meiner Träume! In einer Schule Kindern etwas beizubringen und mich in einem Dorf engagieren zu können. Diesen Traum zu verwirklichen wurde mir durch die Unterstützung des Vereins Lively Sunrise e.V. ermöglicht. Auf diesen Verein bin ich durch Kuchenbasare bei uns an der Schule aufmerksam geworden und habe daraufhin Frau Jäger angesprochen und von da an war sie meine Ansprechpartnerin für alles!

Ich entschied mich für 9 Wochen an die kenianisch – ugandische Grenze zu fahren. 4 Wochen im Dorf Nyakwaka den Alltag zu leben und anschließend mit zwei der Patenkinder an die Grundschule „Victorine Education Centre“ in Bumala zu gehen.

08. Dezember. 5 Uhr. Berlin. Flughafen Tegel. Es ist soweit! Ich zittere am ganzen Körper und mein Bauch dreht sich im Kreis und man, worauf hab ich mich hier eigentlich eingelassen? Wie werde ich ohne Strom und fließend Wasser leben? 35°C und keine Dusche?! Das wird eine stressige Zeit!

Auf dem Dorf angekommen, wurde ich sehr herzlich von der Gastfamilie willkommen geheißen und mit traditionellen Essen (Ugali und Sukumawiki) empfangen. Nachdem ich mit allen im Garten zusammensaß fielen mir drei Farben auf, von denen das Leben hier dominiert wird! Blau, Grün und Rot! Wow!

Jetzt will ich doch erst mal duschen, schließlich liegen ein ganzer Tag und eine ganze Nacht Flug hinter mir! Duschen ist gut gesagt! Man hat eine Schüssel, die man mit Wasser befüllt und stellt sich inmitten eines Holzgestells, das rundum abgedeckt ist und da darf man dann „duschen“. Echt gewöhnungsbedürftig! Die Toilette ist auch nicht sehr komfortabel. Eine kleine Hütte und, wie soll ich sagen, es ist ein Loch im Erdboden, über das man sich hocken kann. Daran soll sich ein Stadtkind dann mal gewöhnen! Nach meinen ersten Erfahrungen mit dem „Bad“, habe ich nach und nach Bewohner des Dorfes kennengelernt und jeder fragte mich, warum ich den Luxus in Europa aufgebe, um jetzt in einer kleinen Hütte in Kenia genauso wie sie, in meinem Alltag die Mahlzeiten mit der Hand auf dem Boden esse und auf Strom und fließend Wasser verzichte.

Recht hatten sie! Noch am selben Abend fragte ich mich: Was ist mit einem Kühlschrank?

Hah! Entweder in die dunkle Küchenkammer oder eben direkt essen.

Was ist mit einer Waschmaschine? Nichts da! Alles wird mit der Hand gewaschen! Wie? Indem man ganz viel Wasser pumpt und alles einzeln in kleinen Wäscheschüsseln wäscht oder man wäscht sie im Fluss am Rande des Dorfes.

Was ist mit meinem Handy Akku? Den kann ich nur in den Shops am Hauptweg aufladen lassen. So viele Dinge, die für uns selbstverständlich sind, gibt es hier einfach nicht!

Mit großer Unterstützung und dem tollen Humor der Gastmutter Linet habe ich mich an alles gewöhnen können.   Die Zeit verging, wie im Flug! Ganz besonders war es an Weihnachten, meinem Geburtstag und an Silvester. Ich erlebte, mit wie viel Mühe und wenig Geld die Familien die Festtage besonders gestalteten. Leider musste ich auch feststellen, dass, wie so oft, die Frauen die ganze Arbeit übernahmen.

Ausflüge in die 60 km entfernte Grenzstadt Busia waren für mich ebenfalls ein Höhepunkt! Grund dafür waren vor allem die ungewöhnlichen Verkehrsmittel! Erst stiegen wir auf das Fahrradtaxi, danach ging es weiter mit dem Piki Piki, witziges Wort, oder? Das Piki Piki ist ein Mopedtaxi. Anschließend geht es ins Matatu, einem überfüllten Omnibustaxi. Und dann nochmal ein kleiner Teil mit einem weiteren Piki Piki, bis man dann endlich in der Stadt ist. Vergesst nicht! Es sind 30°C plus, pralle Sonne und super schwül! Ein echt langer und harter Weg für uns!

Jetzt endlich steht dann auch mein erster Schultag an! Ich werde vor neue Herausforderungen gestellt und werde, ohne es zu wissen zur Kämpferin für Kinderrechte! Ich bekam einen Rundgang über das Schulgelände und lernte     die Schüler und Lehrer kennen. Direkt danach wurden mir Bücher in die Hand gedrückt, sodass ich schon am nächsten Tag   als vollwertige Lehrkraft mit in den Schulalltag eingebunden werden konnte.

Nach diesen ersten Eindrücken an der Schule, dachte ich, mich trifft der Schlag! Stellt euch vor: Zwei Schüler kommen in das Lehrerzimmer und werden mit einem 50 cm langen Stock auf den Po geschlagen!

Ich wusste nicht, was geschieht und sprach den Lehrer direkt an. Dieser erklärte mir seelenruhig, dass das ihre Strafe war, weil sie keine Hausaufgaben gemacht hatten! Wie bitte !?

Nachdem ich total aufgelöst eine Sprachnachricht über WhatsApp an Frau Jäger geschickt hatte, bekam ich binnen weniger Stunden von ihr Material zum Thema Kinderrechte über WhatsApp zugeschickt, mit dem ich am nächsten Tag begann für die Rechte der Kinder zu argumentieren.

Im Austausch mit Frau Jäger plante ich ein Arbeitsprogramm für die Lehrer, sodass wir am Ende in Gruppenarbeit pädagogische Methoden entwickeln können und das Schlagen ein Ende findet! Ein positiver Nebeneffekt, auf diese Weise lernen die Lehrer endlich Gruppenarbeit kennen. Denn so etwas wie Partner- und Gruppenarbeit kannte hier wirklich niemand, denn das Reden im Unterricht rief ja Schläge durch den Lehrer hervor, da war es besser zu schweigen!

Die Abende verbrachte ich immer mit “meinen” Schülern. Dabei kam uns immer mehr der Gedanke, dass wir gemeinsam etwas Großes und Bleibendes schaffen wollten! Nach Rücksprache mit der Vereinsleitung von Lively Sunrise e.V. entschlossen wir uns dazu, den Schlafraum der Mädchen und den der Jungen zu streichen! Die Wände waren schmutzig und sie fühlten sich hier schon lange nicht mehr wohl! Gesagt – getan? Ein langer Weg stand mir persönlich bevor und der war zeitweilig sehr steinig.

Doch der Reihe nach!

Wir einigten uns erst auf eine Grundfarbe und fertigten dann an den Abenden in der Woche Skizzen an, mit den Motiven, die wir für die Dekoration der Wände zusammen auswählten. Ich kümmerte mich um die Materialbesorgung, mit dem Verein „Lively Sunrise e.V.“ als Hauptsponsor im Rücken, wer das kein Problem, denn für das Wohl der Kinder ist fast alles möglich!

Ich war total erstaunt, dass so gut wie alle Schülerinnen und Schüler noch nie einen Pinsel in der Hand hatten! So musste ich wirklich alles, aber wirklich alles was mit dem Malern zusammenhing  zeigen und erklären. Dazu die Vorbereitung organisieren, ich sage nur: ausräumen und Spinnennetze entfernen und abkleben der Flächen, die keine Farbe abbekommen sollten, abhängen der verbliebenen Bettgestelle und zusehen, dass ich mit 55 Schülern alles gebacken kriege! Ehrlich, ich kam bei dieser Aufgabe echt an meine Grenzen!

Zusätzlich musste ich mir noch Gedanken machen, wie ich die mitgebrachten Moskitonetze für die Fenster anbringen konnte, wo die Fenster nicht im Entferntesten den europäischen Fenstern entsprachen – auch hier half ein kurzes Telefonat mit Frau Jäger und das Problem war gelöst! Danke an dieser Stelle für die Geduld beim Zuhören meiner manchmal recht aufgeregten Anrufe und die zahlreichen konstruktiven Ideen bzw. Lösungsansätze!

Am Ende waren alle super glücklich und stolz und genauso müde! War das eine Arbeit! Weitere Aktionen besprach ich mit Familie Jäger: Wir wollten unter anderem das Geschirr ersetzen, da das alte einfach total ramponiert war und ein neues Seil für den Zugbrunnen kaufen.  So organisierte die Klasse 7B des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner spontan einen Kuchenbasar und es kam tatsächlich so viel Geld zusammen, dass ich meinen Einkauf und das viele Handeln starten konnte!

Zum Abschied habe ich allen die neuen Tassen, Teller und Wasserkrüge, das Besteck und die Kochtöpfe als wunderbares Geschenk überreicht! Wenn Ihr das hier lest, könnt Ihr euch nicht die Freude vorstellen, die derart einfaches Geschirr auslösen kann! Aber es war wirklich überwältigend und trieb mir die Tränen in meine Augen!

Es fiel mir unglaublich schwer mich von den Schülern und den Lehrern zu verabschieden! Alle hatten sich in der Mensa versammelt und der Direktor, die Schulleiterin und einige Schüler hatten mir eine kleine Abschiedsrede vorbereitet! Der Schulsprecher beendete seine Rede mit der Frage: „Boys and girls, what are we doing for the next time, teacher Emine is coming here?“ Und alle antworteten: „We are going to close all the doors and windows, so that she can’t go!“ Ich war so unglaublich gerührt! Denn ich hatte mich so sehr an sie gewöhnt und wollte am liebsten noch viele weitere Projekte mit ihnen starten!

Ciao, bis bald wieder, denn ich bin fest entschlossen, bei nächster Gelegenheit wiederzukommen, um die weitere Vorhaben umzusetzen! Danke an den Verein Lively Sunrise e.V., der mir zu unvergesslichen Wochen im Herzen Kenias verhalf!

Emine Istek

Eine Getreidemühle für Nyakwaka

Nach der feierlichen Eröffnung des Brunnens im Sommer 2013 saßen wir mit den Dorfältesten von Nyakwaka zusammen und besprachen die möglichen Vorhaben der Zukunft. Am Ende der zahlreichen Gespräche kristallisierte sich heraus, dass für die Frauen des Dorfes eine Getreidemühle die größte Arbeitserleichterung darstellen würde. Daraufhin suchten wir nach Getreidmühlen in der Region. Wir trafen auf eine per Generator angetriebene Mühle und auf eine mit Strom betriebene Mühle. In Busia, der Grenzstadt zu Uganda, fanden wir auch endlich einen Händler für diese Getreidemühlen! Einige unserer Fotos zeigen den robusten Aufbau solcher Mühlen. Leider muss für diese Mühle auch ein abschließbares Haus gemauert werden, das die Kosten für dieses Projekt in die Höhe treibt aber unvermeidlich ist. Im Augenblick stehen wir in Verhandlung mit dem Großhändler in Busia und kämpfen für den besten Preis. Nun sind alle Interessenten aufgerufen, mit uns dieses gewaltige Projekt Wirklichkeit werden zu lassen! Helft uns bitte beim Sammeln der dringend benötigten Spendengelder! Getreidemühle mit InnenlebenDSCN0861Getreidemühle GehäuseGetreidemühle wird beim Händler begutachtet elektrische GetreidemühleGetreidemühle Innenleben                                                                                                                                                                                          Als Großprojekt der letzten 380 Tage hatten wir uns also die Finanzierung der Getreidemühle auf die Vereinsfahne geschrieben. Damit sollte den Frauen der Region Bumala/Funyula/Nyakwaka der Alltag ganz erheblich erleichtert werden, denn bislang mussten sie über 20 Kilometer bis zur nächsten Getreidemühle gehen, mit dem Getreide hin auf dem Kopf und zurück mit dem gemahlenen Getreide, meist ebenfalls auf dem Kopf getragen.   In den Herbstferien 2014 war es uns endlich möglich die Getreidemühle errichten zu lassen und diese dem Dorf Nyakwaka zu übergeben! Wir wurden mit unglaublicher Dankbarkeit für diese Leistung von allen Seiten der Bevölkerung konfrontiert. Wer es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, der ahnt nicht wie viel Erleichterung im Alltag, diese Getreidemühle für die Frauen und Mädchen bedeutet. Sie dankten immer wieder all denen, die sie nicht kennen und die trotzdem an sie gedacht haben. Eine sehr emotionale feierliche Eröffnungszeremonie der Getreidemühle mit ca. 200 Gästen war der krönende Höhepunkt unserer Reise, im kenianischen Dorf Nyakwaka im Distrikt Busia! Die Feierlichkeiten wurden typisch afrikanisch über den gesamten Tag hin zelebriert! Natürlich gehörte ein Festessen für alle Gäste dazu. Gemäß den Sitten und Gebräuchen zahlte der, der das Fest ‘veranstaltet’, also wir! Alle wurden verköstigt, von Klein bis Groß und Jung bis Alt! Es gab Fleisch (20 kg) und Fisch, Ugali, Reis und Bohnen, Saft für die Kinder und Frauen, selbstgebrautes Bier für die Männer, klar wurde auch an Seife für das Waschen der Hände gedacht, aber auch an Obst und Kekse für die kleinsten Gäste. Mit dem Betreiben der Mühle konnten wir zwei Arbeitsplätze schaffen und somit der Gelderwerb für 2 Großfamilien gesichert werden, das ist in einer Gegend, in der es kaum bezahlte Arbeitsplätze gibt eine großartige Leistung! 232 238 250 310 ausgelassene Stimmung nach der offiziellen Übergabe Schwerstarbeit für 200 Leute zu kochen 197 die Getreidemühle in Aktion geduldig wartende Kinder vor der Mühle, endlich einen Blick in das Mühlenhaus zu erhaschen glücklich über die Getreidemühle Öffnung des letzten Schlosses der Tür zur Mühle

Michael

Michael (2) Michael   Michael wurde am 19.3.1999 geboren und hat eine kleinen Schwester Fresia. Diese lebt mit Mama Evelyne im Dorf Nyakwaka. Seit dem 1.1.2015 lernt er in der 7. Klasse der Internatsschule “St. Vicorine Education Centre” in Bumala, Funyula.

Mit Michael zusammen suchen wir Menschen, welche die Patenschaft für ihn übernehmen! Monatlich kostet  seine Verpflegung, die Unterbringung im Internat sowie die Schulgebühren 50,00 Euro.

 

Darin enthalten sind alle Schulbücher und Hefte für Michael, seine Schulkleidung, die ärztliche Versorgung im Notfall und drei Mahlzeiten, die er täglich im Internat bekommt.

Evelyne mit ihren Kindern Michael und Fresia 2015  Michael mit Schwester Fresia und Mama Evelyne im Januar 2015