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Tätigkeitsbericht 2014

Tätigkeitsbericht des Vereins „Lively Sunrise e.V.“ 2014

Vereinsgründung: 20.04.2012

Geschäftsjahr bezog sich auf den Zeitraum: 01.01.2014 – 31.12.2014

Einnahmen:    1. Mitgliedsjahresbeitrag

2. Geldspende

3. Zinsen des Vereinskontos

Ausgaben:       1. Projekte

2. Arbeit vor Ort in den Projekten

3. Werbemittel

Inhalt unserer gemeinnützigen Arbeit stellen folgende Projekte dar:

- Patenkinder Toni, Jasmin, Solomon, Fresia, Jedline und Melvin (Schulgelder für die Kinder, Unterstützung mit Lebensmitteln für eine tägliche warme Mahlzeit, Kleidung, Rechnungen für Medikamente und Krankenhausaufenthalte, zusätzliche Lebensmittel anlässlich verschiedener Feiertage, wie Weihnachten und Ostern)

- Unterstützung der Schule der Müllsammlerkinder in Nguuni und Lebensmittel vor Ort, Sachspenden in Form von Schulmitteln, Hefte, Stifte, Kreide

- Unterstützung von Not leidenden Familien durch Sach- und Geldspenden vor Ort

- Bau einer Getreidemühle und Übergabe im Dorf Nyakwaka Oktober 2014

- Vorbereitung und Begleitung des Einsatzes der ersten Volontärin im Dorf Nyakwaka und in der Schule „Victorine Education Centre“ Bumala

- Übergabe einer neuen Nähmaschine an die Patenmutter Evelyne;

Für die Projekte wurden vor Ort Finanzen ausgegeben u.a. für:

Lebensmittel, Kleidung, Schuhe für die Kinder in den Projekten;

Schulmittel;

Finanzierung der Miete und Gaskontingent für die Patenmütter;

Arzt- und Medikamentenrechnungen;

Kauf einer Nähmaschine;

Zur Unterstützung der Projektarbeit fanden statt:

- Verschiedenen Schmuck- und Kuchenbasare;

- Sammlung von getragener Kinderkleidung;

- ein neues Mitglied wurde geworben;

- mehrere Dauerspender wurden geworben;

- verschiedene Informationsveranstaltungen zur Arbeit des Vereins;

Unsere Patenkinder in 2014:

Das Lachen unserer Patenkinder steht symbolisch für all die leuchtenden Kinder- und Erwachsenenaugen, die uns auf der mehrwöchigen Reise 2014 begleitet haben!

Auch in diesem Jahr haben wir auf vielen “Baustellen” erfolgreich gearbeitet, alle Schülerinnen und Schüler der Schule der Müllsammler Kinder sowie unsere Patenkinder mit ihren Müttern durch die unterschiedlichsten Aktionen vor Ort nachhaltig unterstützt.

Kuchenbasar zu den Bundesjugendspielen am Europäischen Gymnasium Bertha-von-Suttner

Die Einnahmen fließen in die Getreidemühle für das Dorf Nyakwaka. Vielen Dank an alle Schülerinnen und Schüler für das Backen all der Muffins und Kuchen sowie das engagierte Verkaufen der leckeren Backwerke! Das Interesse an Informationen über die Projektarbeit unseres Vereins war gigantisch groß! Noch größeren Dank all den Käufern und Spendern der Europäischen Schule Bertha-von-Suttner!

Kuchenbasare der verschiedenen Klassen der Sekundarstufe 1

Die Kuchenbasare der Sekundarstufe 1 des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner waren stets ein großer Erfolg! Von all den zahlreichen Kuchen blieb kein einziges Stückchen übrig.

Schmuckverkauf und Kuchenbasare der Oberstufenschüler

Mit Hilfe der Oberstufenschüler konnten zahlreiche Kuchenbasare am Europäischen Gymnasium Bertha-von-Suttner erfolgreich durchgeführt werden und damit zur Unterstützung der Vereinsarbeit beitragen.

Eine Getreidemühle für Nyakwaka

Eine sehr emotionale feierliche Eröffnungszeremonie der Getreidemühle mit ca. 200 Gästen war der krönende Höhepunkt unserer Reise, im kenianischen Dorf Nyakwaka im Distrikt Busia! Die Feierlichkeiten wurden typisch afrikanisch über den gesamten Tag hin zelebriert! Natürlich gehörte ein Festessen für alle Gäste dazu. Gemäß den Sitten und Gebräuchen zahlte der, der das Fest ‘veranstaltet’, also wir! Alle wurden verköstigt, von Klein bis Groß und Jung bis Alt! Es gab Fleisch (20 kg) und Fisch, Ugali, Reis und Bohnen, Saft für die Kinder und Frauen, selbstgebrautes Bier für die Männer, klar wurde auch an Seife für das Waschen der Hände gedacht, aber auch an Obst und Kekse für die kleinsten Gäste. Mit dem Betreiben der Mühle konnten wir zwei Arbeitsplätze schaffen und somit der Gelderwerb für 2 Großfamilien gesichert werden, das ist in einer Gegend, in der es kaum bezahlte Arbeitsplätze gibt eine großartige Leistung!

Schule für die Kinder der Müllsammler in Nguuni

Zurzeit besuchen bis zu 84 Kinder, deren Eltern Müll auf den Müllhalden rund um Mombasa sammeln. Im Gegensatz zu all den anderen Schulen erhalten sie durch unsere Hilfe kostenlos eine vollwertige warme Mahlzeit am Tag, Schulkleidung, Hefte und Schreibgeräte!

Schulhefte, Stifte, Kreide und Schulmaterial (Plakate statt vieler Lehrbücher) für den Unterricht werden in großem Umfang von den Spendengeldern eingekauft, denn mit diesem Material müssen die beiden Lehrerinnen ein ganzes Jahr auskommen!

Eine Nähmaschine für die Evelyne

Mit dieser eigenen Nähmaschine kann die Patenmutter Evelyne, Mutter von Fresia und Michael, endlich nähen, ohne vorher einen 5 Kilometer langen Fußweg zur nächsten mietbaren Nahmaschine absolvieren zu müssen! Sie braucht nun auch keine Mietgebühr mehr zu zahlen. Sie näht wunderschöne Kleider und Röcke, welche sie dann auf dem regionalen Markt verkauft. Mit diesen Einnahmen sorgt sie für ihre kleine Familie!

Tätigkeitsbericht 2013

Tätigkeitsbericht des Vereins „Lively Sunrise e.V.“ 2013

 

Vereinsgründung: 20.04.2012

Geschäftsjahr bezog sich auf den Zeitraum: 01.01.2013 – 31.12.2013

Einnahmen:    1. Mitgliedsjahresbeitrag

2. Geldspende

3. Zinsen des Vereinskontos

Ausgaben:       1. Werbemittel

2. Projekte

3. Arbeit vor Ort in den Projekten

Inhalt unserer gemeinnützigen Arbeit stellen folgende Projekte dar:

 

- Patenkinder 4 Toni, Jasmin, Solomon und Melvin (Schulgelder für die Kinder, Unterstützung mit Lebensmitteln für eine tägliche warme Mahlzeit, Kleidung, Rechnungen für Medikamente und Krankenhausaufenthalte, zusätzliche Lebensmittel anlässlich verschiedener Feiertage, wie Weihnachten und Ostern)

- 2 neue Patenkinder wurden ins Programm aufgenommen; Fresia und Jedline

- Unterstützung der Schule der Müllsammlerkinder in Nguuni und Lebensmittel vor Ort, Sachspenden in Form von Schulmitteln, Hefte, Stifte, Kreide

- Unterstützung von Not leidenden Familien

- Brunnenbau und Übergabe im Dorf Nyakwaka Juli 2013

 

Für die Projekte wurden vor Ort Finanzen ausgegeben u.a. für:

 

Lebensmittel, Kleidung, Schuhe für die Kinder in den Projekten

Schulmittel

Finanzierung der Miete und Gaskontingent,

Handwerkerleistungen vor Ort für die Familien in den Projekten

Arzt- und Medikamentenrechnungen beglichen

 

Zur Unterstützung der Projektarbeit fanden statt:

 

- Verschiedenen Kuchenbasare, Präsentation des Vereins auf diversen Sportveranstaltungen wie der Dance Gala des SV Buch, Sammlung von getragener Kinderkleidung;

- Übergabe einer persönlichen Patenschaft an die Familie Jankowski/Payer,

- neue Mitglieder wurden geworben,

 

Das Lachen unserer Patenkinder steht symbolisch für all die leuchtenden Kinder- und Erwachsenenaugen, die uns auf der mehrwöchigen Reise 2013 begleitet haben!

Glücklich in die Kamera lachend, mit ihren Berliner Bären in den Händen, schicken Toni, Solomon, Melvin und Jasmin (linkes Bild) sowie Fresia und Jedline (rechtes Bild) viele, viele liebe Grüße an die in der Heimat verbliebenen zahlreichen Freunde des Vereins, natürlich auch an die Schülerinnen und Schüler des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner mit ihren Eltern und an unsere daheim gebliebenen Vereinsmitglieder mit ihren Familien!

Würden wir mit einem Satz die Reise bewerten wollen oder müssen, so kämen wir zu dem Schluss, dass wir auf vielen “Baustellen” erfolgreich gearbeitet haben, alle Schülerinnen und Schüler der Schule der Müllsammler Kinder sowie unsere Patenkinder mit ihren Müttern für die Zeit unserer Anwesenheit und noch einige Tage danach sehr glücklich waren.

Wir konnten, Dank der Spenden, Arzt- und Optikerrechnungen für Kiki, Jasmin und Toni bezahlen und die notwendigen Medikamente kaufen. Aber auch für Lebensmittel, z.B. Maismehl, Bohnen, Reis und Zucker, Schuhe, Kleidung, zwei Lampen, reichten unsere Finanzen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle allen Freunden des Vereins, die mit ihren Spenden dazu beigetragen haben!

Die Zeit vor Ort verging viel zu schnell, manches Mal wünschten wir die Zeit anhalten zu können, sie verging wie im Flug. Der Abschied fand mit Tränen in den Augen und einem Rucksack voller Aufgaben auf beiden Seiten statt! Was bleibt, sind unglaubliche Momente des Glücks für uns und für unsere kenianischen Freunde!

Kuchenbasar zu den Bundesjugendspielen am Europäischen Gymnasium Bertha-von-Suttner

Die Einnahmen fließen in die Getreidemühle für das Dorf Nyakwaka. Vielen Dank an alle Schülerinnen und Schüler für das Backen all der Muffins und Kuchen sowie das engagierte Verkaufen der leckeren Backwerke! Das Interesse an Informationen über die Projektarbeit unseres Vereins war gigantisch groß! Noch größeren Dank all den Käufern und Spendern der Europäischen Schule Bertha-von-Suttner!

 

 

 

Kuchenbasar der 7F

Der Kuchenbasar der 7F der Europäischen Schule Bertha-von-Suttner war ein großartiger Erfolg! Wir vom Verein “Lively Sunrise e.V.”  danken Euch auf diesem Weg ganz herzlich. Für die von Euch gezauberten großen und kleinen, runden und eckigen Kuchen! Von all den zahlreichen Kuchen blieb kein einziges Stückchen übrig, eine wirklich gelungene Aktion der ganzen Klasse 7F. Jeder von Euch hat sich auf seine Weise nützlich gemacht und so zum Erfolg beigetragen! Dafür danken wir Euch.

Ein Brunnen für Nyakwaka

Unserem Verein lag der Bau eines Brunnens für das Dorf Nyakwaka sehr am Herzen! Mit Hilfe der Spenden wurde der Bau des ersten Brunnens im Dorf Nyakwaka, Distrikt Busia, nahe der Grenze zu Uganda und Tansania, ungefähr 1.000 km von der Küste des Indischen Ozeans entfernt, gebaut und im Sommer 2013 übergeben. Die ca. 900 Menschen in diesem Gebiet hatten bis zur Übergabe des Brunnens keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Bis dahin holten die Frauen und Kinder das Wasser nach langen Fußmärschen in ihre Dörfer. (siehe Foto)

Schule für die Kinder der Müllsammler in Nguuni

Zurzeit besuchen bis zu 84 Kinder, deren Eltern Müll auf den Müllhalden rund um Mombasa sammeln. Im Gegensatz zu all den anderen Schulen erhalten sie durch unsere Hilfe völlig kostenlos eine vollwertige warme Mahlzeit am Tag, Schulkleidung, Hefte und Schreibgeräte!

Schulhefte, Stifte, Kreide und Schulmaterial (Plakate statt vieler Lehrbücher) für den Unterricht werden in großem Umfang von den Spendengeldern eingekauft, denn mit diesem Material muss die Lehrerin ein ganzes Jahr auskommen!

 

Ein Projekt für die Frauen in Nguuni: Aufbau einer Ziegenzucht

Um einer Gruppe von Frauen in Nguuni die Möglichkeit des Gelderwerbes zu ermöglichen, spendete der Verein den Frauen von Nguuni 600,00 Euro. Mit diesem Geld bauten sie einen Stall und umzäunten ein Freigehege, kauften 5 Ziegenpaare und finanzierten die offizielle Registrierung der Frauengruppe! Die Einnahmen von jedem zweiten verkauften jungen Zicklein werden auf das Konto der Schule für die Müllsammlerkids eingezahlt und kommen so ihren Kindern zugute. Ganz unserem Motto folgend: “Hilfe zur Selbsthilfe” im Alltag.

 

Tätigkeitsbericht 2012

Tätigkeitsbericht des Vereins „Lively Sunrise e.V.“

 

Vereinsgründung: 20.04.2012

Geschäftsjahr bezog sich auf den Zeitraum: 20.04.-31.12.2012

Einnahmen:    1. Mitgliedsjahresbeitrag

2. Geldspende

3. Zinsen des Vereinskontos

Ausgaben:       1. Werbemittel

2. Projekte

3. Arbeit vor Ort in den 4 Projekten

Inhalt unserer gemeinnützigen Arbeit stellen folgende 4 Projekte dar:

 

-Patenkinder 4 Toni, Jasmin, Solomon und Melvin (Schulgelder für die Kinder, Unterstützung mit Lebensmitteln für eine tägliche warme Mahlzeit, Kleidung, Rechnungen für Medikamente und Krankenhausaufenthalte, zusätzliche Lebensmittel anlässlich verschiedener Feiertage, wie Weihnachten und Ostern)

-Unterstützung der Schule der Müllsammlerkinder in Nguuni und des Straßenkinderheimes in Bombolulu (Lebensmittel vor Ort, Sachspenden in Form von Schulmitteln, Hefte, Stifte, Kreide)

-Unterstützung von Not leidenden Familien

-Brunnenbau in Nyakwaka

 

Für die Projekte wurden vor Ort Finanzen ausgegeben u.a. für:

 

Lebensmittel, Kleidung, Schuhe für die Kinder in den Projekten

Schulmittel

Finanzierung der Miete,

Handwerkerleistungen vor Ort für die Familien in den Projekten

Arzt- und Medikamentenrechnungen beglichen

 

Zur Unterstützung der Projektarbeit fanden statt:

 

-Verschiedenen Kuchenbasare, Präsentation des Vereins auf diversen Sportveranstaltungen wie der Dance Gala des SV Buch, Sammlung von getragener Kinderkleidung;

-Übergabe einer persönlichen Patenschaft an die Familie Würtz,

-neue Mitglieder zu werben,

 

Das Lachen unserer vier Patenkinder steht symbolisch für all die leuchtenden Kinder- und Erwachsenenaugen, die uns auf der mehrwöchigen Reise 2012 begleitet haben!

Glücklich in die Kamera lachend, mit ihren Berliner Bären in den Händen, schicken Toni, Solomon, Melvin und Jasmin viele, viele liebe Grüße an die in der Heimat verbliebenen zahlreichen Freunde des Vereins, natürlich auch an die Schülerinnen und Schüler der Europäischen Schule Bertha-von-Suttner mit ihren Eltern und an unsere daheim gebliebenen Vereinsmitglieder mit ihren Familien! Auf diese Weise möchten Toni, Solomon, Jasmin und Melvin Dankeschön sagen!

Würden wir mit einem Satz die Reise bewerten wollen oder müssen, so kämen wir zu dem Schluss, dass wir auf vielen “Baustellen” erfolgreich gearbeitet haben, alle Schülerinnen und Schüler der Schule der Müllsammler Kinder, des Straßenkinderheimes in Bombolulu sowie unsere Patenkinder mit ihren Müttern für die Zeit unserer Anwesenheit und noch einige Tage danach sehr glücklich waren.

Wir konnten, Dank der Spenden, Arztrechnungen für Kiki und Toni bezahlen und die notwendigen Medikamente kaufen. Aber auch für Lebensmittel, über 100 Kilogramm Maismehl, Bohnen, Reis und Zucker, Schuhe, Kleidung, einen Tisch und vier Stühle, einen Gaskocher, ein Sofa und eine Matratze, 100 Dinge für die Schule und sechs Fernreisebustickets reichten unsere Finanzen. Selbst den Elektriker und den Wasserinstallateur mussten wir beauftragen, um aus einem desolaten Zustand der Wohnung von Jasmin, Kiki und Toni ein bewohnbares Zuhause werden zu lassen! Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle allen Freunden des Vereins, die mit ihren Spenden dazu beigetragen haben!

Die Zeit vor Ort verging viel zu schnell, manches Mal wünschten wir die Zeit anhalten zu können, sie verging wie im Flug. Der Abschied fand mit Tränen in den Augen und einem Rucksack voller Aufgaben auf beiden Seiten statt! Was bleibt, sind unglaubliche Momente des Glücks für uns und für unsere kenianischen Freunde!

Kuchenbasar des Erdkundegrundkurses

Am 12.09.2012 in der Europäischen Schule Bertha-von-Suttner in der 1. und 2. Hofpause, durchgeführt vom EK-Grundkurs von Frau Jäger.

Die Einnahmen werden in die Schulausbildung für Toni Mwangi investiert. Ein Monat kostet 30,00€, worin eine warme Mittagsmahlzeit für Toni enthalten ist.

Vielen Dank an den Grundkurs Erdkunde von Frau Jäger für das Backen all der Muffins und Kuchen sowie das engagierte Verkaufen der leckeren Backwerke! Das Interesse an Informationen über die Projektarbeit unseres Vereins war gigantisch groß! Noch größeren Dank all den Käufern und Spendern der Europäischen Schule Bertha-von-Suttner!! Mit eurer Hilfe können wir auch Tonis Schwester Jasmin den Besuch der Schule und eine Mittagsmahlzeit pro Schultag ermöglichen!

“Weihnachten für Toni”

“Weihnachten für Toni” lautete das Motto des am 12.12.2012 stattfindenden Verkaufsmarktes! Wir organisierten für alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, sowie Gäste der Schule einen Basar im Foyer der Europäischen Schule Bertha-von-Suttner. Es wurden in der ersten und zweiten Hofpause am Mittwoch (12.12.12) neben den gewohnten Kuchen, Muffins und Keksen, auch Obstspieße, Obstsalate und Spieße mit Herzhaftem zum Kauf angeboten! Kleine Weihnachtsgeschenke konnten am Verkaufsstand in Form von Ketten und Armschmuck aus Afrika erworben werden!

 

Kuchenbasar der 8F

Der Kuchenbasar der 8F der Europäischen Schule Bertha-von-Suttner war ein großartiger Erfolg! Wir vom Verein “Lively Sunrise e.V.”  danken Euch auf diesem Weg ganz herzlich. Für die von Euch gezauberten großen und kleinen, runden und eckigen Backwerke! Von all den zahlreichen Kuchen blieb kein einziges Stückchen übrig, eine wirklich gelungene Aktion der ganzen Klasse 8F. Jeder von Euch hat sich auf seine Weise nützlich gemacht und so zum Erfolg beigetragen! Dafür danken wir Euch im Namen der Kinder des Straßenkinderheimes “Joys of good hope” in Bombolulu einem Ortsteil von Mombasa in Kenia! Mit dem Erlös werden die verantwortlichen Betreuer für diese Kinder während der Weihnachtsfeiertage ein warmes Mittagessen kochen! Vielen Dank auch an alle Unterstützer der jungen Bäckerinnen und Bäcker!

Straßenkinderheim in Bombolulu

Kinderheim und Schule Joys of good hope in Bombolulu, Ortsteil von Mombasa

Seit einigen Jahren besuchen wir dieses Kinderheim während jeder unserer Reisen nach Kenia, so auch in diesem Herbst 2012 und verfolgen so die Entwicklung der 34 Kinder. Es sind zurzeit Mädchen und Jungs im Alter zwischen 6 und 19 Jahren. Da das Grundstück zu klein ist, um alle unterzubringen, wurden die Mädchen in einem angemieteten Zimmer in der Nachbarschaft untergebracht. Das Zimmer ist ca. 9m² groß, die Mädchen schlafen in Doppel- und Dreistockbetten und immer mindestens 2 Kinder auf einer Matratze. Die Jungs schlafen im Hof des Grundstücks, da nur 4 kleine Zimmer, von denen 2 als „Schulzimmer“ genutzt werden, 1 weiteres Zimmer für die Betreuer und den Heimleiter als Büro, sowie die überdachte Kochstelle (zählt als 4. Zimmer) und das WC vorhanden sind.

Für die Kinder existiert keine staatliche Versorgung finanzieller Natur. Leider ist kein Geld vorhanden, um Schulkleidung für die Kids zu kaufen, welche Voraussetzung für den Besuch einer staatlichen Schule ist. Auf Grund der fehlenden Finanzen hat der sehr engagierte Schulleiter und sein ehrenamtliches Team einen eigenen Schulbetrieb innerhalb der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten auf die Beine gestellt. Diese kleine Schule ist auch für Kinder der Umgebung geöffnet.

Für die Verpflegung der Kinder des Straßenkinderheimes mit 3 Mahlzeiten am Tag, kalkulieren wir 150,00€ pro Woche. Es wurden davon in lokalen Geschäften ca. 33kg Bohnen, 30kg Mais, 20kg Reis, 10kg Zucker, 30 Eier, Milch und Mehl nach Bedarf, Gemüse je nach Saison, gekauft.

Einige der Mädchen sind auf dem linken Bild zu erkennen, nachdem sie ihre ersten eigenen Moskitonetze durch unsere Spende in den Händen halten.

 

Ein Brunnen für Nyakwaka

Unserem Verein liegt der Bau eines Brunnens für die Region Nyakwaka sehr am Herzen! Mit Ihrer Spende unterstützen Sie den Bau des ersten Brunnens im Distrikt Busia, nahe der Grenze zu Uganda und Tansania, ungefähr 1.000km von der Küste des Indischen Ozeans entfernt. Die ca. 900 Menschen in diesem Gebiet haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Noch immer holen die Frauen und Kinder das Wasser nach langen Fußmärschen in ihre Dörfer. (siehe Foto)

Wir haben auf unserer letzten Reise 2012 Gespräche mit zahlreichen Brunnenbauern geführt und deren günstigstes Angebot liegt bei 2.500,-€. Wie der Brunnen aussehen wird, können Sie auf den Fotos erkennen.

Da wir jedes Jahr den persönlichen Kontakt vor Ort aufrecht erhalten, ist eine Kontinuität im Aufbau der Projekte gegeben und wir berichten umgehend nach Reiseabschluss 2013 per Bild und Text auf der Homepage über den erfolgreichen Einsatz der Spenden.

 

Schule für die Kinder der Müllsammler in Nguuni

Zurzeit besuchen bis zu 84 Kinder, deren Eltern Müll auf den Müllhalden rund um Mombasa sammeln, in 2 Schichten diese Vor- und Grundschule. Im Gegensatz zu all den anderen Schulen erhalten sie durch unsere Hilfe völlig kostenlos eine vollwertige warme Mahlzeit am Tag, Schulkleidung, Hefte und Schreibgeräte!

Schulhefte, Stifte, Kreide und Schulmaterial (Plakate statt vieler Lehrbücher) für den Unterricht werden in großem Umfang von den Spendengeldern eingekauft, denn mit diesem Material muss die Lehrerin ein ganzes Jahr auskommen! Diese 2 Lehrerinnen unterrichten die Schülerinnen und Schüler, der jeweiligen Schicht, zur gleichen Zeit in 2 verschieden Fächern, im selben Raum. Auf den Fotos sind die 2 Wandtafeln an den verschieden Stirnseiten des Raumes gut zu sehen.

Lebensmittel werden stets dringend benötigt! Mit einer Spende von 0,80€ pro Tag und Kind, kann dieses Kind für einen Tag mit einer warmen Mahlzeit und Wasser versorgt werden, bekommt es seine einfache Schulkleidung, Schreibhefte und einen Stift.

Der Bau eines Toilettenhauses steht als nächstes Projekt an.

Emine Istek in Kenia – Eindrücke von ihrem Aufenthalt

Empfang von Emine im DorfEmine und Gastmutter LinetEmines Geburtstagsparty im Dorf nur selber kochen macht wirklich Spaßdie Duschedie unmittelbare Nachbarschaft - Getreidemühle im Hintergrundder nächste Ortauf Erkundungstour durch das Dorf mit Melvineneugierige Kinder am Tag der Ankunft im Dorfam Grenzfluss nach Ugandaohne Visum nach Uganda, kein Problem, denn es war nur ein Bootsfahrt von wenigen Minutenam Viktoriaseegeschäftiges Treiben am ViktoriaseeDer frische Fisch wird für den Transport verladenFischer und Fisch Käufer am Viktoriasee Emine probiert den Brunnen im Dorf aus - er funktioniert noch immerEmine besichtigt die Getreidemühle in Nyakwakaweit weg vom Stress Europasnur die Frauen haben immer etwas zu tun, damit das Essen auf den Tisch kommtentspanntes Dorfleben der JugendlichenAndrang in der Getreidemühle im DorfMatatu - MinibustaxiEmine und Linet im Matatu auf dem Weg nach Busiafestlich gekleidet zum Sonntagsausflug - Emine mit Frauen des Dorfes

Unsere erste Volontärin im Einsatz für Lively Sunrise e.V. – ihr Bericht

Kenia – von meinem Abenteuer zum Alltag

 

Ich fliege nach Kenia!

Warum, fragt ihr euch sicherlich! Afrika war schon seit der Grundschule das Ziel meiner Träume! In einer Schule Kindern etwas beizubringen und mich in einem Dorf engagieren zu können. Diesen Traum zu verwirklichen wurde mir durch die Unterstützung des Vereins Lively Sunrise e.V. ermöglicht. Auf diesen Verein bin ich durch Kuchenbasare bei uns an der Schule aufmerksam geworden und habe daraufhin Frau Jäger angesprochen und von da an war sie meine Ansprechpartnerin für alles!

Ich entschied mich für 9 Wochen an die kenianisch – ugandische Grenze zu fahren. 4 Wochen im Dorf Nyakwaka den Alltag zu leben und anschließend mit zwei der Patenkinder an die Grundschule „Victorine Education Centre“ in Bumala zu gehen.

08. Dezember. 5 Uhr. Berlin. Flughafen Tegel. Es ist soweit! Ich zittere am ganzen Körper und mein Bauch dreht sich im Kreis und man, worauf hab ich mich hier eigentlich eingelassen? Wie werde ich ohne Strom und fließend Wasser leben? 35°C und keine Dusche?! Das wird eine stressige Zeit!

Auf dem Dorf angekommen, wurde ich sehr herzlich von der Gastfamilie willkommen geheißen und mit traditionellen Essen (Ugali und Sukumawiki) empfangen. Nachdem ich mit allen im Garten zusammensaß fielen mir drei Farben auf, von denen das Leben hier dominiert wird! Blau, Grün und Rot! Wow!

Jetzt will ich doch erst mal duschen, schließlich liegen ein ganzer Tag und eine ganze Nacht Flug hinter mir! Duschen ist gut gesagt! Man hat eine Schüssel, die man mit Wasser befüllt und stellt sich inmitten eines Holzgestells, das rundum abgedeckt ist und da darf man dann „duschen“. Echt gewöhnungsbedürftig! Die Toilette ist auch nicht sehr komfortabel. Eine kleine Hütte und, wie soll ich sagen, es ist ein Loch im Erdboden, über das man sich hocken kann. Daran soll sich ein Stadtkind dann mal gewöhnen! Nach meinen ersten Erfahrungen mit dem „Bad“, habe ich nach und nach Bewohner des Dorfes kennengelernt und jeder fragte mich, warum ich den Luxus in Europa aufgebe, um jetzt in einer kleinen Hütte in Kenia genauso wie sie, in meinem Alltag die Mahlzeiten mit der Hand auf dem Boden esse und auf Strom und fließend Wasser verzichte.

Recht hatten sie! Noch am selben Abend fragte ich mich: Was ist mit einem Kühlschrank?

Hah! Entweder in die dunkle Küchenkammer oder eben direkt essen.

Was ist mit einer Waschmaschine? Nichts da! Alles wird mit der Hand gewaschen! Wie? Indem man ganz viel Wasser pumpt und alles einzeln in kleinen Wäscheschüsseln wäscht oder man wäscht sie im Fluss am Rande des Dorfes.

Was ist mit meinem Handy Akku? Den kann ich nur in den Shops am Hauptweg aufladen lassen. So viele Dinge, die für uns selbstverständlich sind, gibt es hier einfach nicht!

Mit großer Unterstützung und dem tollen Humor der Gastmutter Linet habe ich mich an alles gewöhnen können.   Die Zeit verging, wie im Flug! Ganz besonders war es an Weihnachten, meinem Geburtstag und an Silvester. Ich erlebte, mit wie viel Mühe und wenig Geld die Familien die Festtage besonders gestalteten. Leider musste ich auch feststellen, dass, wie so oft, die Frauen die ganze Arbeit übernahmen.

Ausflüge in die 60 km entfernte Grenzstadt Busia waren für mich ebenfalls ein Höhepunkt! Grund dafür waren vor allem die ungewöhnlichen Verkehrsmittel! Erst stiegen wir auf das Fahrradtaxi, danach ging es weiter mit dem Piki Piki, witziges Wort, oder? Das Piki Piki ist ein Mopedtaxi. Anschließend geht es ins Matatu, einem überfüllten Omnibustaxi. Und dann nochmal ein kleiner Teil mit einem weiteren Piki Piki, bis man dann endlich in der Stadt ist. Vergesst nicht! Es sind 30°C plus, pralle Sonne und super schwül! Ein echt langer und harter Weg für uns!

Jetzt endlich steht dann auch mein erster Schultag an! Ich werde vor neue Herausforderungen gestellt und werde, ohne es zu wissen zur Kämpferin für Kinderrechte! Ich bekam einen Rundgang über das Schulgelände und lernte     die Schüler und Lehrer kennen. Direkt danach wurden mir Bücher in die Hand gedrückt, sodass ich schon am nächsten Tag   als vollwertige Lehrkraft mit in den Schulalltag eingebunden werden konnte.

Nach diesen ersten Eindrücken an der Schule, dachte ich, mich trifft der Schlag! Stellt euch vor: Zwei Schüler kommen in das Lehrerzimmer und werden mit einem 50 cm langen Stock auf den Po geschlagen!

Ich wusste nicht, was geschieht und sprach den Lehrer direkt an. Dieser erklärte mir seelenruhig, dass das ihre Strafe war, weil sie keine Hausaufgaben gemacht hatten! Wie bitte !?

Nachdem ich total aufgelöst eine Sprachnachricht über WhatsApp an Frau Jäger geschickt hatte, bekam ich binnen weniger Stunden von ihr Material zum Thema Kinderrechte über WhatsApp zugeschickt, mit dem ich am nächsten Tag begann für die Rechte der Kinder zu argumentieren.

Im Austausch mit Frau Jäger plante ich ein Arbeitsprogramm für die Lehrer, sodass wir am Ende in Gruppenarbeit pädagogische Methoden entwickeln können und das Schlagen ein Ende findet! Ein positiver Nebeneffekt, auf diese Weise lernen die Lehrer endlich Gruppenarbeit kennen. Denn so etwas wie Partner- und Gruppenarbeit kannte hier wirklich niemand, denn das Reden im Unterricht rief ja Schläge durch den Lehrer hervor, da war es besser zu schweigen!

Die Abende verbrachte ich immer mit “meinen” Schülern. Dabei kam uns immer mehr der Gedanke, dass wir gemeinsam etwas Großes und Bleibendes schaffen wollten! Nach Rücksprache mit der Vereinsleitung von Lively Sunrise e.V. entschlossen wir uns dazu, den Schlafraum der Mädchen und den der Jungen zu streichen! Die Wände waren schmutzig und sie fühlten sich hier schon lange nicht mehr wohl! Gesagt – getan? Ein langer Weg stand mir persönlich bevor und der war zeitweilig sehr steinig.

Doch der Reihe nach!

Wir einigten uns erst auf eine Grundfarbe und fertigten dann an den Abenden in der Woche Skizzen an, mit den Motiven, die wir für die Dekoration der Wände zusammen auswählten. Ich kümmerte mich um die Materialbesorgung, mit dem Verein „Lively Sunrise e.V.“ als Hauptsponsor im Rücken, wer das kein Problem, denn für das Wohl der Kinder ist fast alles möglich!

Ich war total erstaunt, dass so gut wie alle Schülerinnen und Schüler noch nie einen Pinsel in der Hand hatten! So musste ich wirklich alles, aber wirklich alles was mit dem Malern zusammenhing  zeigen und erklären. Dazu die Vorbereitung organisieren, ich sage nur: ausräumen und Spinnennetze entfernen und abkleben der Flächen, die keine Farbe abbekommen sollten, abhängen der verbliebenen Bettgestelle und zusehen, dass ich mit 55 Schülern alles gebacken kriege! Ehrlich, ich kam bei dieser Aufgabe echt an meine Grenzen!

Zusätzlich musste ich mir noch Gedanken machen, wie ich die mitgebrachten Moskitonetze für die Fenster anbringen konnte, wo die Fenster nicht im Entferntesten den europäischen Fenstern entsprachen – auch hier half ein kurzes Telefonat mit Frau Jäger und das Problem war gelöst! Danke an dieser Stelle für die Geduld beim Zuhören meiner manchmal recht aufgeregten Anrufe und die zahlreichen konstruktiven Ideen bzw. Lösungsansätze!

Am Ende waren alle super glücklich und stolz und genauso müde! War das eine Arbeit! Weitere Aktionen besprach ich mit Familie Jäger: Wir wollten unter anderem das Geschirr ersetzen, da das alte einfach total ramponiert war und ein neues Seil für den Zugbrunnen kaufen.  So organisierte die Klasse 7B des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner spontan einen Kuchenbasar und es kam tatsächlich so viel Geld zusammen, dass ich meinen Einkauf und das viele Handeln starten konnte!

Zum Abschied habe ich allen die neuen Tassen, Teller und Wasserkrüge, das Besteck und die Kochtöpfe als wunderbares Geschenk überreicht! Wenn Ihr das hier lest, könnt Ihr euch nicht die Freude vorstellen, die derart einfaches Geschirr auslösen kann! Aber es war wirklich überwältigend und trieb mir die Tränen in meine Augen!

Es fiel mir unglaublich schwer mich von den Schülern und den Lehrern zu verabschieden! Alle hatten sich in der Mensa versammelt und der Direktor, die Schulleiterin und einige Schüler hatten mir eine kleine Abschiedsrede vorbereitet! Der Schulsprecher beendete seine Rede mit der Frage: „Boys and girls, what are we doing for the next time, teacher Emine is coming here?“ Und alle antworteten: „We are going to close all the doors and windows, so that she can’t go!“ Ich war so unglaublich gerührt! Denn ich hatte mich so sehr an sie gewöhnt und wollte am liebsten noch viele weitere Projekte mit ihnen starten!

Ciao, bis bald wieder, denn ich bin fest entschlossen, bei nächster Gelegenheit wiederzukommen, um die weitere Vorhaben umzusetzen! Danke an den Verein Lively Sunrise e.V., der mir zu unvergesslichen Wochen im Herzen Kenias verhalf!

Emine Istek

Eine Getreidemühle für Nyakwaka

Nach der feierlichen Eröffnung des Brunnens im Sommer 2013 saßen wir mit den Dorfältesten von Nyakwaka zusammen und besprachen die möglichen Vorhaben der Zukunft. Am Ende der zahlreichen Gespräche kristallisierte sich heraus, dass für die Frauen des Dorfes eine Getreidemühle die größte Arbeitserleichterung darstellen würde. Daraufhin suchten wir nach Getreidmühlen in der Region. Wir trafen auf eine per Generator angetriebene Mühle und auf eine mit Strom betriebene Mühle. In Busia, der Grenzstadt zu Uganda, fanden wir auch endlich einen Händler für diese Getreidemühlen! Einige unserer Fotos zeigen den robusten Aufbau solcher Mühlen. Leider muss für diese Mühle auch ein abschließbares Haus gemauert werden, das die Kosten für dieses Projekt in die Höhe treibt aber unvermeidlich ist. Im Augenblick stehen wir in Verhandlung mit dem Großhändler in Busia und kämpfen für den besten Preis. Nun sind alle Interessenten aufgerufen, mit uns dieses gewaltige Projekt Wirklichkeit werden zu lassen! Helft uns bitte beim Sammeln der dringend benötigten Spendengelder! Getreidemühle mit InnenlebenDSCN0861Getreidemühle GehäuseGetreidemühle wird beim Händler begutachtet elektrische GetreidemühleGetreidemühle Innenleben                                                                                                                                                                                          Als Großprojekt der letzten 380 Tage hatten wir uns also die Finanzierung der Getreidemühle auf die Vereinsfahne geschrieben. Damit sollte den Frauen der Region Bumala/Funyula/Nyakwaka der Alltag ganz erheblich erleichtert werden, denn bislang mussten sie über 20 Kilometer bis zur nächsten Getreidemühle gehen, mit dem Getreide hin auf dem Kopf und zurück mit dem gemahlenen Getreide, meist ebenfalls auf dem Kopf getragen.   In den Herbstferien 2014 war es uns endlich möglich die Getreidemühle errichten zu lassen und diese dem Dorf Nyakwaka zu übergeben! Wir wurden mit unglaublicher Dankbarkeit für diese Leistung von allen Seiten der Bevölkerung konfrontiert. Wer es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, der ahnt nicht wie viel Erleichterung im Alltag, diese Getreidemühle für die Frauen und Mädchen bedeutet. Sie dankten immer wieder all denen, die sie nicht kennen und die trotzdem an sie gedacht haben. Eine sehr emotionale feierliche Eröffnungszeremonie der Getreidemühle mit ca. 200 Gästen war der krönende Höhepunkt unserer Reise, im kenianischen Dorf Nyakwaka im Distrikt Busia! Die Feierlichkeiten wurden typisch afrikanisch über den gesamten Tag hin zelebriert! Natürlich gehörte ein Festessen für alle Gäste dazu. Gemäß den Sitten und Gebräuchen zahlte der, der das Fest ‘veranstaltet’, also wir! Alle wurden verköstigt, von Klein bis Groß und Jung bis Alt! Es gab Fleisch (20 kg) und Fisch, Ugali, Reis und Bohnen, Saft für die Kinder und Frauen, selbstgebrautes Bier für die Männer, klar wurde auch an Seife für das Waschen der Hände gedacht, aber auch an Obst und Kekse für die kleinsten Gäste. Mit dem Betreiben der Mühle konnten wir zwei Arbeitsplätze schaffen und somit der Gelderwerb für 2 Großfamilien gesichert werden, das ist in einer Gegend, in der es kaum bezahlte Arbeitsplätze gibt eine großartige Leistung! 232 238 250 310 ausgelassene Stimmung nach der offiziellen Übergabe Schwerstarbeit für 200 Leute zu kochen 197 die Getreidemühle in Aktion geduldig wartende Kinder vor der Mühle, endlich einen Blick in das Mühlenhaus zu erhaschen glücklich über die Getreidemühle Öffnung des letzten Schlosses der Tür zur Mühle

Eine Nähmaschine für Evelyne

Einer weiteren Familie haben wir durch den Kauf einer Nähmaschine die Möglichkeit zum Gelderwerb geschaffen, denn die allein erziehende Patenmutter Evelyne, kann nun endlich selbst und ständig, für ihre zwei Kinder sorgen, da sie wunderbare Kleider und Röcke näht und diese auf den Märkten in der Umgebung verkaufen kann!   028 032

Felisters

Geboren am 17.04.2009 in Mombasa, als Erstgeborene der Eheleute Loise und Samuel Kitsao. Felisters hat einen jüngeren Bruder Felix, er ist am 12.07.2013 geboren. Felisters wird seit dem 01.12.2014 durch den Verein Lively Sunrise e.V. gefördert. Mit Hilfe der Familien Weber und Grohmann ist es uns möglich geworden, ab dem 01.01.2015 Felisters in die erste Klasse der Furaha Junior School in Mombasa Mtwapa einzuschulen.

Felisters beim Lernen Felisters mit Schuluniform 2015

Michael

Michael (2) Michael   Michael wurde am 19.3.1999 geboren und hat eine kleinen Schwester Fresia. Diese lebt mit Mama Evelyne im Dorf Nyakwaka. Seit dem 1.1.2015 lernt er in der 7. Klasse der Internatsschule “St. Vicorine Education Centre” in Bumala, Funyula.

Mit Michael zusammen suchen wir Menschen, welche die Patenschaft für ihn übernehmen! Monatlich kostet  seine Verpflegung, die Unterbringung im Internat sowie die Schulgebühren 50,00 Euro.

 

Darin enthalten sind alle Schulbücher und Hefte für Michael, seine Schulkleidung, die ärztliche Versorgung im Notfall und drei Mahlzeiten, die er täglich im Internat bekommt.

Evelyne mit ihren Kindern Michael und Fresia 2015  Michael mit Schwester Fresia und Mama Evelyne im Januar 2015

 

Zuwachs in Nguuni, Sommer 2013

Inzwischen besuchen 84 Kinder diese Schule! Deshalb musste eine zweite Lehrerin eingestellt werden. Sie heißt Milka und ist eine ausgebildete Pädagogin für die Grundschule. Wir sind sehr glücklich mit dieser neuen Lehrerin, denn sie ist fantastisch im Umgang mit den vielen Kindern aus problematischen Elternhäusern. Besonders ihre Sportlichkeit begeistert die Kids! Einen zweiten Klassenraum haben die Männer des Dorfes angebaut und damit bessere Lernbedingungen geschaffen. DSCN1135 (FILEminimizer)DSCN1253 (FILEminimizer)DSCN1128 (FILEminimizer)DSCN1258 (FILEminimizer)DSCN1180 (FILEminimizer)Nguuni im Sommer 2013DSCN1246 (FILEminimizer)DSCN1214 (FILEminimizer)DSCN1243 (FILEminimizer)